„Manege frei“ für die Grundschulkinder der Schefflenztalschule

Pralles und buntes Leben in der Schefflenzhalle, was kein Wunder war bei so vielen Kindern. Hatte doch der Zirkus „Scheffelini“ mit Dompteusen und Akrobaten, Clowns und Tänzerinnen, Raubtieren und Affen und vielem mehr in Unterschefflenz seine Zelte aufgeschlagen. Auf den sehr gut besuchten Rängen saßen die Eltern und in der Manege standen die Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse der Grund- und Werkrealschule. Welches Kind träumt nicht davon, einmal im Zirkus in der Manege zu stehen? Die Lehrerinnen der Schefflenztalschule machten es möglich. Von einer Fortbildungsveranstaltung waren sie dermaßen begeistert, dass sie sich auch an ihrer Schule für eine Woche das Projekt „Zirkus“ vornahmen und das Zirkusmobil aus Bad Mergentheim sozusagen als große Requisitenkiste abholten. Zur Abschlussveranstaltung waren dann Eltern, Freunde und Verwandte geladen und natürlich Bürgermeister Rainer Houck. Er ließ sich gleichfalls die Gelegenheit nicht entgehen, Zirkusluft zu schnuppern. Immer wieder brandete reichlich Beifall auf. Die etwa anderthalbstündige Vorführung versprach spannende Unterhaltung aus der atemberaubenden Welt des Zirkus.

 

Hochseilartisten und  gewitzte Affen hatten mit dem Affentheater gleich zu Anfang ihren Auftritt. Aus Ägypten kamen die laufenden Pyramiden mit den Fliegengewichten und boten schönste Leiterakrobatik. Die Tellerjongleure drehten alles, so dass einem Hören und Sehen verging. Und was wäre ein Zirkus ohne Clowns, die in bunten Kostümen das Publikum zum Lachen brachten. Die Einräder „Rolling Bikes“ verlangten präzises Beherrschen des Gleichgewichts. Sogar ein Stuntman trat in der Manege auf. Außerdem zeigten die Schefflenzer Grundschulkinder, dass eine Pferdedressur auch ohne Peitsche bewerkstelligt werden kann. Beim Abrakadabra und Simsalabim mit Todesspießen, es waren gleich mehrere im Einsatz, hielt die ganze Halle die Luft an. Doch ohne größere Blessuren entstiegen die beiden Jungen wohlbehalten der Zauberkiste. Lisa zeigte bei ihrer Dressurnummer, dass sie ihre Raubtiere stets im Griff hatte. Es bestand demnach nie Gefahr für Leib und Leben. Nur der kleine „Pünktchen“ wollte hin und wieder anders als die Dompteuse, fügte sich aber, nachdem ihm ein Leckerbissen vor die Nase gehalten worden war. Schlusspunkt waren „Die coolen Vier“ mit ihrer Akrobatiknummer, wie dem Laufen auf großen Laufkugeln und dabei noch jonglierten.