Atelierthema „Feuer, Wasser, Sturm“ 

Hält es oder hält es nicht? Werden wir die Schirme brauchen oder nicht?

Das war zunächst die zentrale Frage, die sich kürzlich elf Atelierkinder der Grundschule der Schefflenztalschule stellten. Begleitet von Heike Siebert und dem Schulsozialarbeiter Simon Knoll wanderten die Erst- und Zweitklässler, die das Atelierthema „Feuer, Wasser, Sturm“ gewählt hatten, zur Hochwasserschutz-Anlage zwischen Ober- und Mittelschefflenz.

Anhand eines dreistufigen Modells wurden die Schülerinnen und Schüler zuvor bereits im Unterricht vorbereitet und konnten erste Einblicke in die Systematik des Hochwasserschutzes bekommen.

An der Staustelle wurden die Kinder bereits von Herrn Bürgermeister Houck, Herrn Hornbach von den Stadtwerken Buchen (Technische Betreuung) und den für die drei Staustellen verantwortlich Mitarbeitern, nämlich den Herren Reichert, Haaß und Dorsch, erwartet.

Zunächst galt das Interesse natürlich dem fließenden Gewässer: Steine wurden ins Wasser geworfen und Gräser und Blümchen auf ihre Schwimmtauglichkeit hin geprüft. Als aber Herr Reichert mit Ganzkörper-Gummistiefeln erschien, war klar: jetzt passiert etwas! Die Kinder sollten zunächst eine Entenrallye durchführen und jeder durfte eine Ente, versehen mit seinem Namen, aufs Wasser setzen. Den wichtigsten Teil, nämlich die Enten im Ziel wieder herauszufischen, übernahm dann Herr Reichert. Und weil es an diesem Tag nur Sieger gab, bekam jedes Kind als Preis neben seiner gelben Quietsche-Ente eine kleine Holz-Ente.

Nun war Herr Houck dran. Kindgerecht und verständlich erklärte er den Schülerinnen und Schülern, warum Hochwasserschutz nötig ist und wie sich das Schott der Stauanlage schließen und wieder öffnen lässt. Dies wurde auch prompt demonstriert. Absichtlich war der Schott nämlich am frühen Vormittag geschlossen worden, damit sich möglichst viel Wasser ansammeln konnte. Spannend war es dann zu beobachten, wie plötzlich das Wasser wieder herausschoss, als der Schott geöffnet wurde. Ein tolles Erlebnis! Auch die Räume des Wärterhäuschens, die mit jeder Menge Anzeigen, Schaltern und Knöpfen sowie Überwachungsbildschirmen bestückt waren, durften besichtigt werden.

Um viel Wissenswertes rund um den Hochwasserschutz bereichert, wurden die Kinder nach Beendigung des Atelierunterrichts von ihren Eltern direkt an der Staustelle abgeholt.

An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an Herrn Hombach und Herrn Houck mit seinem Team.

Und um die Eingangsfrage zu beantworten: nass wurden nur die Enten, alle anderen Beteiligten blieben trocken!