Gemeinsam gegen Gewalt

Die SMV rief zum Gedenken an die Opfer des Anschlags beim Marathonlauf in Boston alle Werkrealschüler in die Aula.



Fast täglich ist in den Nachrichten von Attentaten, Anschlägen und Übergriffen zu hören und zu lesen. Die Formen und Gründe der Gewalt sind dabei vielschichtig. Sie reichen von Rachegedanken über Eifersucht bis hin zu religiösen oder politischen Gründen. In jedem Fall gibt es Opfer und deren Angehörige und Freunde. Und in jedem Fall verändert die erlebte Gewalt das weitere Leben der Betroffenen. Opfer müssen mit Entstellungen, Behinderungen oder einer verletzten Seele weiterleben. Angehörige müssen mit Geduld ein Opfer pflegen und die Veränderungen des Menschen mittragen. Hinterbliebenen fehlt ein geliebter Mensch, vielleicht ein Vater eine Mutter...

 

Den Anschlag beim Marathonlauf in Boston nahm die SMV der Schefflenztalschule zum Anlass um gemeinsam an Opfer von Gewalt zu denken. Die Schüler und Lehrer am Standort Schefflenz waren zu einer eindrucksvollen Gedenkfeier in die Aula eingeladen. 

Umrahmt von Plakaten die im Religionsunterricht mit Herr Till erstellt wurden, begrüßte die SMV-Lehrerin Frau Häffner alle Teilnehmer.

Dass bei einer Sportveranstaltung gut gelaunte Teilnehmer und Zuschauer hinterhältig getötet und verletzt wurden verurteilte sie. Sie erläuterte in einer Einführung dass die nahezu alltäglich gewordene Gewalt von vielen Menschen nicht oder wenig wahr genommen wird. An schlimme Nachrichten sind viele schon fast gewöhnt. Dass sollte so nicht sein, sind sich die Mitglieder der SMV einig. Deshalb Gedachten sie gemeinsam mit allen Teilnehmern den Opfern von Boston, sowie allen Opfern und Angehörigen von Gewalt weltweit. Sie lasen kurze Texte die zum Nachdenken und Innehalten anregten vor. Anschließend entzündeten die teilnehmenden Schüler als gemeinsames Zeichen gegen Gewalt 100 Kerzen.