Besuch der Agendorfer Partnerschule

Wie jedes Jahr stand auch in diesem Mai für interessierte Schülerinnen und Schüler der Schefflenztalschule wieder ein Schüleraustausch mit der Partnerschule im ungarischen Agendorf an. So freuten sich 15 deutsche Schülerinnen und Schüler auf den Besuch von 20 ungarischen Jugendlichen und ihren zwei Lehrerinnen vom 10. - 15. Mai 2015. Dank der Bereitschaft einiger Familien, mehrere Kinder aufzunehmen, waren fünf ungarische Teilnehmer mehr kein Problem.

Nach einer langen Fahrt am Sonntag konnten wir die Gäste gegen 19 Uhr mit einem kleinen Umtrunk in der Aula der Schefflenztalschule begrüßen, wo sich „alte“ Freunde nach einjähriger Pause wieder sahen und neue Partner aufeinander trafen.

Nach einer erholsamen ersten Nacht in den Gastfamilien besuchten die Gäste mit ihren Gastgebern am Montagmorgen den Standort Billigheim, wo sie sich, mehr oder weniger erfolgreich, mit GPS-Geräten beim Geocaching auf Schatzsuche machten und Billigheim kennenlernten. Am Nachmittag ließ man den ersten gemeinsamen Tag mit einem Grillfest auf dem Pausenhof ausklingen.

Um einmal einen „normalen“ deutschen Schultag zu erleben, begleiteten die ungarischen Jugendlichen am Dienstag ihre Partner in den Unterricht an den jeweiligen Standort.

Am Nachmittag ging es dann mit dem ungarischen Bus ins Rock´n Bowl nach Obrigheim. Bei leckerem Essen und kühlen Getränken konnte sich jeder beim Bowlen beweisen. Auf der Rückfahrt wurde ein kurzer Stopp in Mosbach eingelegt, der von den Schülerinnen und Schülern hauptsächlich zum Shoppen oder Eis essen und von den beiden Lehrerinnen zur Stadtbesichtigung genutzt wurde.

Der Mittwoch gestaltete sich dann typisch touristisch mit dem Besuch des Heidelberger Schlosses, ehe die Einkaufsstraße von der Altstadt bis zum Bismarckplatz von deutscher und ungarischer Seite belagert wurde.

Christi Himmelfahrt verbrachte jeder Austauschschüler in seiner Gastfamilie, wo jedem ein unterschiedliches Programm geboten wurde.

Am Freitagmorgen hieß es dann schon in aller Frühe Abschied nehmen. Den Tränen nahe versprach man sich den Kontakt hauptsächlich über die Sozialen Netzwerke zu halten und so die Partnerschaft weiterhin zu pflegen, ehe man sich im Jahr 2016 in Agendorf wieder sieht.