Schefflenztalschule beim Skilager im Allgäu

Mit erwartungsvollen Gesichtern bestiegen am vergangenen Montag, den 9. Februar 32 Schüler der Klassen 5 bis 10 und sechs Betreuer (Heike Siebert, Corina Kiefer, Eugen Becker, Simon Knoll, Torben Köpfle und Oliver Scheicher) den Bus, der die Schefflenztalschüler nach Steibis im Allgäu bringen sollte. An Weiterschlafen am frühen Morgen war jedoch nicht zu denken, dazu heizte die Musik im Bus die Stimmung zu sehr an. Zudem war die Truppe viel zu aufgeregt.

Unglaublich viele Fragen galt es zu klären: „Wie hoch sind eigentlich Berge?“, „Welchen Burger bevorzuge ich bei der Rast?“ oder „Warum ist es mit meinen Turnschuhen bei der Schneewanderung so rutschig?“. Und auch die Lehrer waren gefordert: „Wie schaffen wir es, Schülerinnen und Schüler der fünften bis zehnten Klasse unter einen Hut zu bringen?“, „Mit welchen Tricks gelingt es, saubere und aufgeräumte Schüler-Zimmer zu bekommen?“ oder „Wer wird wann zum Tisch-Abräumdienst eingeteilt?“.

Eine ununterbrochen scheinende Sonne, tolle Pistenverhältnisse, die moderne Berghütte und ein leckeres Essen machten Laune und trugen zu einer sehr guten Stimmung bei. Doch nicht nur die „Hardware“ war klasse, auch die „Software“ passte. Wie kleine Fuchskinder schlüpften die Schülerinnen und Schüler jeden Morgen aus ihrem „Bau“, um die Pisten in einem immer größeren Radius zu erkunden. Nach anfänglicher Unsicherheit beim Liften und dem vorsichtigen Herantasten an die Schneeverhältnisse gelang den Ski- und Snowboardfahrern so Einiges, womit sie zu Beginn nicht gerechnet hätten. So schafften es tatsächlich ALLE Schüler, am letzten Tag die Talabfahrt zu absolvieren. Eine tolle Leistung!

Auch das tägliche Abendprogramm führte zu einigen Lachkrämpfen sowie verwundertem Rätselraten und tollen Kartentricks. Beim „Schlag-den-Raab-Spiel“, das umgewandelt wurde in ein „Schlag-die-Lehrer-Spiel“, zeigten sich bei so manchem Mädchen oder Junge ungeahnte Talente. Ob es nun um die Erdanziehungskraft von Tischtennisbällen, die Flugeigenschaften von Bierdeckeln, die Geschwindigkeit von Boccia-Kugeln oder die ruhige Hand beim Jenga ging: Jeder, ob jung oder älter, konnte an diesem Abend noch etwas dazu lernen! Ebenso wurde am „Schmutzigen Donnerstag“ ein abwechslungsreiches Faschingsprogramm von den Schülern vorbereitet, das für jede Menge gute Laune sorgte

Genauso wie abends verhielt es sich dann auch tagsüber auf der Piste. Jeder war früher oder später in seinem Fach Experte. Pflugbogen, Gewichtsverlagerung, Stockeinsatz, Schanzen springen: eine hohe Motivation und ständiges Üben trugen dazu bei, dass viele Schneesportler hoch zufrieden mit ihrem Können und dem Erreichten waren.