Stand-By-Projekt an der Schefflenztalschule

Den heimlichen Energieverbrauchern auf der Spur

Wenn der Fernseher auf Stand-by ist braucht er dann Strom? Oder nicht? Und wenn ja, wie viel muss man dafür bezahlen? Diesen Fragen gingen die Achtklässler der Schefflenztalschule beim Stand-by-Projekt der Energieagentur (EAN) Neckar-Odenwald-Kreis nach.

Durch die Teilnahme an diesem Projekt wurden schon jetzt zwei wichtige neue Leitperspektiven „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und „Verbraucherbildung“ des neuen Bildungsplanes umgesetzt. Den Klassen wird dabei nicht nur altersgerecht theoretisches Wissen vermittelt - auch praktische Messungen zum Stromverbrauch führen die Schüler selbst durch.

Gefördert durch die Initiative „Klimaschutz-Plus“ des Umweltministeriums Baden-Württemberg führte die Energieagentur Neckar-Odenwald-Kreis die Achtklässler der Schefflenztalschule an das Thema Energieverbrauch senken heran.  

In zwei Doppelstunden erklärte Herr Jacoby, Projektverantwortlicher bei der EAN, den Schülerinnen und Schülern die Begriffe „Energie“ und „Leistung“. Es wurde auch der Frage nachgegangen, was die Energielabels, wie A++ oder C bedeuten. Die Schülerinnen und Schüler durften mit Energiemessgeräten die Leistung von elektrischen Geräten im Schein-Aus- bzw. Standby-Modus messen. Die Achtklässler waren erstaunt, dass die scheinbar ausgeschalteten Geräte Strom verbrauchen. So stellte ein Schüler fest: „ Wenn der Fernseher gar nicht an ist, verbraucht er im Jahr trotzdem 20 € aufgrund des Standby.“

Durch dieses Projekt konnten die Schüler zum Energieverbrauch sensibilisiert werden und der ein oder andere wird zukünftig bewusster einen Stecker eines elektrischen Gerätes abziehen und dadurch Strom sparen.